Murenabgänge, Hochwasser, Gebäudeeinsturz

Veröffentlicht am 06.02.2017
Lageeinweisung an einem zu evakuierenden Pflegeheim durch den Abschnittsleiter. (Foto: A. Schwägerl)
Vielfach muss bei Krankentransporten auf Infektionskrankheiten Rücksicht genommen werden - so auch im Übungsszenario. (Foto: A. Schwägerl)
Zur Evakuierung des Pflegeheims wurde eine Vielzahl von Rettungsfahrzeugen zusammengezogen. (Foto: A. Schwägerl)

OBERALLGÄU/SONTHOFEN. Zu einer groß angelegten Katastrophenschutzübung trafen sich am vergangenen Samstag Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und der Hilfsorganisationen in der Sonthofener Grüntenkaserne. Das Rote Kreuz war nicht nur mit Katastrophenschutzeinheiten der Bereitschaften sondern auch mit Kräften der Bergwacht und der Wasserwacht vor Ort.

 

Simuliert wurde eine große Unwetterlage mit teils verheerenden Folgen. Dauerregen hat zu Überflutungen und Murenabgängen geführt. Die Hilfsorganisationen übten dabei insbesondere die Evakuierung eines Pflegeheims, die Errichtung einer Anlaufstelle für Betroffene sowie die Suche und Rettung Verschütteter nach Gebäudeeinstürzen.

 

Es kamen sämtliche Gattungen von Schnelleinsatzgruppen der Oberallgäuer Hilfsorganisationen zum Einsatz: Behandlung, Transport, Betreuung, Rettungshunde, Technik + Sicherheit sowie Krisenintervention. Die Oberallgäuer Rotkreuzler freuten sich dabei ganz besonders über Unterstützung aus den Nachbarkreisverbänden Lindau und Ravensburg.

 

Die Bereitschaft Immenstadt beteiligte sich mit einem Betreuungstrupp, einem Rettungswagenteam sowie einem Zugführerfahrzeug.

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